Empfehlung: „Democracy – Im Rausch der Daten“ Kinofilm

Mit DEMOCRACY – IM RAUSCH DER DATEN eröffnet uns Regisseur David Bernet einen erstaunlichen Einblick in den Gesetzgebungsprozess auf EU-Ebene. Eine fesselnde und hochbrisante Geschichte über eine Handvoll Politiker, die versucht, die Gesellschaft in der digitalen Welt vor den Gefahren von Big Data und Massenüberwachung zu schützen. Jan Philipp Albrecht und Viviane Reding versuchen das vermeintlich Unmögliche und stellen sich einem harten, fast undurchdringlichen politischen Machtapparat, in dem Intrigen, Erfolg und Scheitern so nahe beieinanderliegen. Zweieinhalb Jahre hat David Bernet den Gesetzgebungsprozess begleitet und zu einem erstaunlichen Dokumentarfilm verdichtet, der die komplexe Mächte-Architektur sowie den Zustand der heutigen Demokratie mit Spannung und Sinnlichkeit erlebbar macht.

Mehr darüber……

“So kommen Sie durch jede Krise!” das Buch Endspiel von Florian Homm

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BanktresorTitle: „The Payment Factory“ 2016, ST

Ich beschäftige mich seit Längerem mit dem Thema Finanzen und Politik, einmal wegen der Komplexität und, weil jeder von uns davon betroffen ist. Kunst kann dafür genutzt werden, gesellschaftsrelevante Themen aufzugreifen, zu thematisieren, kritisch zu hinterfragen und zu verdichten.

Wer das Thema „Finanzen und Politik„ verfolgt und mehr wissen möchte, wird in der Regel enttäuscht sein, da in den Medien verhaltend darüber berichtet wird – die Ursachen und Mechanismen, die dahinter stecken, bleiben im Dunklen.

Ist das Thema so komplex, dass man davon ausgeht, dass außer Insider und Experte es niemand verstehen kann oder sich dafür interessiert? Wer sich nicht davon abringen lassen will, mehr darüber zu erfahren, ist darauf angewiesen, sich selbst zu erkundigen.

Als ich gelesen habe, dass Florian Homm, als Insider (er war für Finanzunternehmen wie Merrill Lynch, Fidelity, Privatbank Julius Bär tätig und Gründer von Value Management and Research AG – VMR, das Buch „Endspiel“ als Insider) und als „erfolgreicher Hedgefonds-Manager“ diese Blackbox im Buch „Endspiel“ erklärt, wurde ich neugierig auf das, was er uns über das Finanzsystem zu berichten hat. Zudem führten ihn die Ereignisse in seinem Leben auf die andere Seite: Knast, Krankheit und Läuterung.

Was bewegt mich jetzt, über Florian Homm in meinem Blog zu schreiben? Die Frage ist einfach zu beantworten: Weil es sich lohnt darüber zu schreiben, was er uns zu erzählen hat. Ich möchte einfach die Neugierde über sein Buch wecken. Seine Analyse zur ökonomischen Situation der westlichen Staaten ist brillant.

Wie üblich auf meinem Blog: Keine Werbung, keine kommerziellen Absichten.

„Man sieht nur das, was man weiß.“ Theodor Fontane

“So kommen Sie durch jede Krise!”

​”Die Finanz-, Euro- und Wirtschaftskrise ist noch längst nicht ausgestanden, auch wenn die Medien, Politiker und Notenbanker Sie das glauben machen wollen. Ein fataler Trugschluss. Die offiziellen Zahlen der großen Volkswirtschaften wie der USA, Japan und des Euroraums sind hemmungslos frisiert, die Staatsverschuldung ist weit größer als angegeben und die Inflation liegt weit höher, als es die offizielle Statistik verbreitet. Die zunehmend angespannte Lage in China und die Unruhen in Europa sind aber nur der Auftakt für viel dramatischere Ereignisse: das Endspiel um die globalen Vermögenswerte. Die meisten werden in der unausweichlichen finanziellen Kernschmelze alles verlieren. Nur die wenigsten werden sich wirkungsvoll schützen können. Einige wenige werden sehr gut am Niedergang verdienen.

EndspielFlorian Homm, Spiegel-Bestsellerautor, Volkswirt und Absolvent der Harvard Business School, betreibt keine theoretische Ursachenforschung, sondern kommt sofort auf den Punkt: Wie können Sie als Privatanleger Ihr Geld vor dem nächsten Crash und vor raffgierigen Regierungen in Sicherheit bringen? Wie können Sie trotzdem gewinnbringend Geld anlegen und sogar von fallenden Kursen profitieren? Welche Anlageformen führen durch die nächste große Krise und welche nicht? Welche Strategien können Sie von den Superreichen übernehmen?
Über viele Jahre hat Homm als Deutschlands erfolgreichster Hedgefondsmanager bewiesen, dass man gerade in einem negativen Wirtschaftsumfeld und besonders bei fallenden Kursen attraktive Gewinne realisieren kann.

Sein Insiderwissen fasst er in diesem Buch, zum allerersten Mal, exklusiv für Sie als Klein- und Privatanleger zusammen.”

Die Webseite von Florian Homm: http://www.florianhomm.org/

SYRIEN: DIE VERBLENDUNG

Der französische Fernsehsender France 2 hat es in seiner Reportage ‘Syrie: l’aveuglement’ (Die Verblendung) aus der Reihe ‘Un oeil sur la planète’ auf den Punkt gebracht: Die Sicht der Regierungen auf den Konflikt in Syrien bezieht sich eher auf Fiktion als auf die Realität mit ihren vielfältigen Verflechtungen. Die daraus entstandenen Fehleinschätzungen und Fehlentscheidungen haben zu der heutigen dramatischen Situation geführt.

Zu Beginn des Aufstands 2011 gegen den syrischen Alleinherrscher Baschar al-Assad wurde in den westlichen Medien von einer Sehnsucht nach Demokratie gesprochen, wobei viele der Aufständischen Islamisten bzw. Muslimbrüder waren, die vermutlich vielmehr die Abschaffung des Laizismus als die Einführung der Demokratie im Sinn hatten.

Weiterlesen

Un Œil sur la planète. Syrie : le grand aveuglement

“Cinq ans après le début du conflit syrien, le bilan est absolument terrifiant, avec 260 000 tués, huit millions de déplacés dans le pays, quatre millions de réfugiés à l’étranger”.

Au sommaire :
La passion du djihad. Les deux tiers de la population restée en Syrie ont choisi de vivre dans des zones contrôlées par le régime.
L’engrenage infernal
D’une révolte locale à un conflit mondial, Frédéric Crotta retrace l’enchaînement des événements de ces cinq dernières années en Syrie.
Les dessous d’un conflit
La Syrie occupe une place stratégique sur la route de l’énergie.
La vie et rien d’autre
La population syrienne subit la guerre depuis cinq ans. Une équipe de journalistes a pu se rendre sur place, pour constater que la vie continue, vaille que vaille.”…

Video en France:

Diffusé le 18/02/2016Durée : 01h24
Source:  France 2,  l’émission “Un oeil sur la planète”, Présenté par Samah Soula

Je suis enseignante:

Zitat

Je suis enseignante:
Les élèves sont intenables, leur niveau est accablant. C’est l’enfer

LE PLUS. Dans l’Éducation nationale, les difficultés ne se concentrent pas que sur le collège. Alors que la réforme de Najat Vallaud-Belkacem a donné lieu à d’âpres débats ces dernières semaines, Sophie L., enseignante dans le primaire depuis septembre, dépeint une situation désastreuse dans les deux écoles où elle travaille. Elle envisage même de changer de métier…. Lire la suite …..

Édité par Sébastien Billard, source: L’OBS  le plus 31-05-2015.

Das sind die deutschen Treibhäuser des Terrors

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Je suis Charlie
Viele Islamisten kommen aus den gleichen Stadtvierteln in Brüssel und Paris. Ein Zeichen der gescheiterten Integration? Auch in Deutschland ist der islamische Fundamentalismus kein Randphänomen. Von Joachim Wagnerweiterlesen…..

Quelle: Die Welt vom 11. Feb. 2016

Ein drittel bis zur Hälfte der Muslime in Westeuropa stimmen mit der Ideologie und den Zielen der Gewalttäter übereinDr. Ruud Koopmans, Soziologe

Religiöser Fundamentalismus unter Muslimen ist in Westeuropa kein Randphänomen. Zu diesem Ergebnis kommt Migrationsforscher Ruud Koopmans vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) in seiner Auswertung einer repräsentativen Befragung von Einwanderern und Einheimischen in sechs europäischen Ländern. Zwei Drittel der befragten Muslime halten demnach religiöse Gesetze für wichtiger als die Gesetze des Landes, in dem sie leben. Drei Viertel von ihnen finden, es gebe nur eine mögliche Auslegung des Korans….weiterlesen

Quelle: WZB, Pressemitteilung: 09 12 2013
Fundamentalismus und Fremdenfeindlichkeit
Muslime und Christen im europäischen Vergleich
Vollständiger Artikel als PDF…
Quelle: WZB, Mitteilungen Heft 142 Dezember 2013
Über den Autor:
 Dr. Ruud Koopmans ist Direktor der Abteilung Migration,
 Integration, Transnationalisierung und Gastprofessor
 für Politische Wissenschaften an der Universität
 Amsterdam. Zum 1. November 2013 hat er außerdem
 einen Ruf auf eine S-Professur für „Soziologie und
 Migrationsforschung“ der Philosophischen Fakultät III
 der Humboldt-Universität zu Berlin angenommen.

Märtyrer und der Weg in das Paradies

 

 

 

Dada im Licht

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Freiheit schrie jemand von den Dächern,
er wurde getroffen und starb im Licht.

Sein Herz zerrissen,
doch es blutete nicht,
die Wunde war noch frisch.

Der Körper zerfiel
und man trug ihn zu Grabe,
mit ihm das Licht,
die Hoffnung und das Glück.

Nur die Kinder bemerkten bald,
dass die Gespenster unter den Betten verschwanden.

Man suchte sie
und zog aus der Stadt
in die Wälder.

Gefunden hat man sie trotzdem nicht.

Dada und die Schlafsaalträume

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PS7-10-00732

Schreit auf
Ihr Trümmerfeldkinder
der Betonbaustädte.

Euren Schutzengel
will man erschlagen.

Eingesperrt in Schlafsaalträumen
wie ein Schatten über Euch schwebend
berauscht am Klang des Krieges
der Engel der Vernichtung.

Verbrannte Seelen
sprechen zu Euch in Seuchensprache.

Wie spät mag es wohl sein?
Hat man Euch schon vergessen?

Die Macht ist ein Band ohne Ende
und Eure Leichenschauhäuser hinterlassen keine Spuren.

Dada und die Kleinhirnkikrikis

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Armina                        “Armina” (HxWxP) : 55x20x20 cm – Weight : 8,0 Kg, Eiche

Hüpfend über Kriecherbalken
die Kleinhirnkikrikis der gesteigerten Langeweile.
Es lebe das Drama der sexuellen Viertelkost,
Exzesse des betäubten Denkens,
Gedruckte Sicherheit,
Orientiertes Wimpernklimpern der Propagandeure
der Resignation.

Die Lebensversicherungskannibalen erzielen wieder Erfolge,
Kikiriki!

Den aprilschwangeren Geschlechtsfinger lassen wir dabei außer Acht.
Eulenspiegel alls buckelbissige frigide Jungfrau beim
Schokoladenbildchen Sammeln.

Tot, glattweg tot.

Sexuelle Viertelkost für den Maniak,
erotisches Hokuspokus für das Publikum,
zurücksinkend in dumpfe Vermutung der
gesteigerten Langeweile.

Expressionen des Einher Redners mit seinem
eisenbahnfahrenden Despoten.

Selbst die Erlösung will bestaunt werden!

DADA siegt und der Ursprung der Welt

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Dada-courbetMixt Technik, Leinwand Format 120×80 cm

In seiner Ästhetik und Ehrlichkeit erscheint sie uns erneut.
Die Demaskierung, die durch die Enthüllung bekannt geworden ist,
ändert unsere ach so gemütliche Gegenwart.

Das 21. Jahrhundert steht daher ganz im aufkommenden Licht des Zitates von
Richard Huelsenbeck “Am Anfang war Data” vom April 1918.

Der Weltherrschaftspräsident der Erdenländer, der Sonne und des Mondes verbreitet das Manifest der Verharmlosung. Im Gewirr des Irdischen Universums wird der Club des großen Anführers, der als Aufruf  für die Menschheit verstanden werden soll, ist dem Reklamereservisten als groβes PLASTO-DIA-DATA-DRAMA wohl bekannt.

Mein Ministerium                Mixt Technik, Papiercollage, Format A3

Im Zentrum des Internet-Informations-, Daten-, Chaos-Materials, das als papierlose Nullen und Einsen-Datenpakete im Netz verteilt werden, ergibt sich die fatale Konsequenzen der Befriedigung ohne Grenzen über das Ministerium.

Das allerweltzugängliche Medium hat lediglich die Funktion ein Aufrufgesuch eines Abrufenden zu dienen, fatale Konsequenz:

Das Drama hat somit seinen Lauf genommen.

Die eigene Polemik steht dabei auf einem Überzieher in einem Holzgerüst.

Aktivitäten sind vorerst ausgeschlossen, verharren darf er, in dem er sein ausgeschnittenes fragmentiertes dilettantisches Ansichten Haus mit einer künstlerischen Anklage versieht, die sich als Oberflächlichkeit in einem Sekundenrausch darstellt, verkrampft sich wiedersprechend, verweigernd und windet sich in einem Idiom der Inkonsequenz.

Das Prinzip des “März”, das als entmaterialisiertes Kunstwerk, seine traditionellen Wurzeln nicht verloren hat, kann als Weltbild verstanden werden, als Synonym für die Bilder der reinen Nichtkunst, die als übergeleitete Provokation für das wirkliche “Nichts” stehen.

Eine Deutung dieser Konstruktion, die auf organischen metaphysischen Extrakten aufgebaut ist, fällt in einem Rhythmus dessen Bilder zusammengefügte Formelemente ergeben.

Die Fragmente dieser Konstruktionen postulieren sich in surrealistischen Bildobjekten.

Diese farbigen Datensalatbildproduktionen werden als Abbilder für die alltäglichen wiederkehrenden Bitablagedatenstrukturen im ausgeweitet Nirwana der Informationsinhalte des Internets vorgehalten.

Diese Datensalatinformationsmanipulationsbilder werden vom Betrachter als Reproduktionen von bereits bestehenden Bildern ohne jeglichen Inhalt als Beweis für die Nutzlosigkeit und Sinnentleerung wahrgenommen.

Kunst hat mit Geschmack nichts zu tun,
Kunst ist nicht da, dass man sie schmeckt
” (Max Ernst)

DADA Kocht und morgen geht es los, 100 Jahre Dada

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Nudeln

Analoge Fotografie, Mixt Technik auf Foto-Barytpapier.

Konzept und Idee, anschließend sind die Fotos mit einer analogen Kamera gemacht worden und der Film wurde in der Dunkelkammer entwickelt.

Vorbereitungen:

Versuchsreihe für die Belichtung der drei Motive erstellt und Papierschablonen ausgeschnitten sowie Fixierlochungen in einem Hilfsrahmen für die Papierschablonen angebracht. Abwedelwerkzeuge für den Motiv Kölner Dom hergestellt um einen weichen Außenrand zu erzeugen.

Durchführung:

Erster Schritt:
Hintergrund mit einer Papierschablone für den Kölner Dom und schwarze Fläche abgedeckt, dann wurde das Bild in der Dunkelkammer belichtet.

Zweiter Schritt:
Bild wurde dann mit einer weiteren Papierschablone abgedeckt und nur der Teil des Kölner Dom auf dem Photopapier in der Dunkelkammer belichtet und ab gewedelt.

Dritter Schritt:
Schwarzer Bereich ist dann auf dem Fotopapier durch eine weitere Papierschablone durch Überbelichtung erzeugt worden.

Vierter Schritt:
Entwicklen, Stoppbad, Fixierer, Wässern, Pressen und trocknen.
Das Ganze noch einmal, war noch nicht ganz so wie ich es wollte.

Fünfter Schritt:
Der Text ist dann in das Photopapier gekratzt worden.

Sechster Schritt:
Von Hand mit Eiweißlasurfarben coloriert.

Siebter Schritt:
Hand und Banane sind Papiercollage-Elemente die auf das Bild geklebt worden sind.

Das Bild ist jetzt fertig.

Gedicht und Bild von ST.
Unikat, Format A4
Bild ist eine digitale Reproduktion.

Herzensangelegenheit, Dada lebt!

Dada_Cream

Herzensangelegenheit

Eine reine Herzensangelegenheit, Menschen in der Not zu helfen. Edel sei der Mensch, hilfsbereit und gut. Wir sollen nicht darüber nachdenken, das wir reich an Schulden sind: 53.731 € pro Erwerbstätiger, insgesamt rund 2.220 Milliarden Schulden, 78,4 % vom BIP. Da hat man noch Luft nach oben und wir können uns ggf. mit unseren griechischen Freunden zusammen tun und hoffen, dass die EU uns dann ebenfalls großzügig finanziell unterstützt.

Da es sich bekanntlich um einen Glücksfall für uns handelt und die Wirtschaft von den neuen Arbeitskräften profitieren und angekurbelt wird, wie wäre es dann mit einem SOLI für internationale Konzerne und größere Unternehmen, die bislang kaum bei uns Steuern bezahlen? Schließlich profitieren sie ja am meisten davon: Abbau des Mindestlohnes, billige Arbeitskräfte. Da hört die Humanität allerdings wieder auf und der schnöde Kapitalismus der Gewinnmaximierung schlägt zu. Aber die Rettung naht – der Schuldenerlass der Gläubiger – sie werden uns sicherlich unterstützen, damit auch sie ihren wertvollen humanitären Beitrag leisten können. So wird die Last gleichmäßig verteilt und bei dieser Gelegenheit sollten sich auch die Staaten, Gruppierungen aktiv beteiligen, die für diese Misere, Kriege mitverantwortlich sind und der eigentliche Grund für Elend und Vertreibungen sind.

Warum unterstützen wir sie nicht bei der Entscheidungsfindung, machen aus ihnen glückliche Helfer und beteiligen sie, indem wir ihren Besitz und die Schweizernummernkonten in Europa beschlagnahmen? Wäre doch gerecht gegenüber den Menschen, die hier helfen und in der Regel Arbeitnehmer sind und keine Reichtümer besitzen. Es würde die nachfolgenden Generationen mit Migrationshintergrund und alle anderen Bürger entlasten, die für den Schuldenberg aufkommen müssen.

Liebe Politiker, das wäre doch einmal ein gerechter Ansatz, die zur Verantwortung zu ziehen, die für das unbeschreibliche Leid der Menschheit verantwortlich sind, die ihre menschenverachtenden politischen, religiösen Ideologien durch Tod und Vertreibung umsetzen oder nur an lukrativen Geschäften interessiert sind. Da schaut ihr ja lieber weg. Aber zum Glück habt ihr ja noch den armen Michel, der sich willfährig ausplündern lässt, indem er sich als freiwilliger Helfer vor den Karren spannen lässt. Dafür retten wir doch gerne die Welt und machen uns noch zusätzlich zum Narren.

Aber liebe Helfer, Flüchlinge und Bürger, Gesetz Nummer 24568, Murphys goldene Regel: …Wenn etwas nicht mehr schlimmer werden kann, so wird es noch schlimmer….. Falls irgendwann das Morden und Zerstören aufhört und der Frieden endlich kommt, müssen wir natürlich auch den Menschen vor Ort helfen, um alles Zerstörte wieder aufzubauen, bis zum nächsten Konflikt, der wahrscheinlich nicht lange auf sich warten lässt. Dann brummt das Geschäft wieder mit Waffen, Krediten, Spenden usw. Die Wirtschaft macht prächtige Geschäfte mit Schurkenstaaten, die Politik unterstützt und mischt selbstverständlich fleißig mit, damit wir auch bald da wieder anfangen können, wo alles begann.

Ja, es ist eine reine Herzensangelegenheit, Menschen in der Not zu helfen. Leider stehen wir dabei am Ende der Nahrungskette und werden von den ganz großen Fischen aufgefressen. Ablenkung vom Wesentlichen hat schon immer in der Politik funktioniert: Wettrennen trojanischer Pferde und ständige Wiederholungen nur anders verpackt, merkt ja keiner, wir haben keine Zeit zum Nachdenken, wir müssen wieder helfen hier und da oder uns streiten, das lenkt von den eigentlichen Problemen ab, gut für Politik und Wirtschaft.

Es stimmt, dass Geld nicht glücklich macht. Allerdings meint man damit “ das Geld der Anderen“ (George Bernard Shaw).