Archiv der Kategorie: Peinture

Mit einem Narrenruf begrüßen sich die aktiven Narren und Jecken bei Karneval, Fastnacht und ….. Ursprünge des Wortes „all af“ („alles ab“ / „alles weg“) auch in Trinksprüchen legen Inschriften auf Bartmännern nahe. … Seit der Erneuerung des Karnevals ab 1823 ist „Kölle Alaaf“ auch ein Ruf der kölschen Jecken.

Lasst es euch schmecken! auf den Köbes = kölsch für “Jakob”.
Das ist halt christliche Nächstenliebe ;-).

Bürgerkrieg in Syrien

Syrien

Syrien

Das Narrenzepter fest in der Hand,
das Wort Gottes deformiert,
zum Genozid bereit,
die Sprecher der Vergesslichkeit.

Die Ideologie zum Glück
in Gräber wohl verstaut.

Dann fliegen Granaten dem Himmel entgegen,
das Licht zersetzt.
Der Auswurf naht.
Dröhnend im hall der Explosionen,
das Leid.

Bläulich verwesend am Boden,
Überreste aus Fleisch
und Beton zu Staub zermahlen.
In den Ruinen,
der Rest von Menschlichkeit.

Zerquetschten Seelen deformiert,
reihen sich auf, zur Flucht bereit.

Greul und Leid
soweit das Auge reicht.

ST 2016

Ausstellung “Dosenfutter”. Kunst im Bezirksrathaus Kalk bis 26 Mai

Ab dem 17. März verlängert bis zum 26. Mai 2015 stellt der Künstler Sven Teuber
aus Hürth seine Werke im Bürgeramt Kalk aus.
(Öffnungszeiten: Mo.-Do.: 8 bis 12 und 14 bis 18 Uhr; Fr.: 8 bis 12 Uhr)
51103 Köln, Kalker Hauptstr. 247 – 273

Vernissage 17.03.15, beginn 18:00 Uhr

Dazu gibt’s Livemusik mit TRAFIKY
Christian Hinz Kontrabass und Jan Henin Konzertgitarre/Gesang

Seine künstlerischen Arbeiten und Experimente setzen sich aus verschiedenen Techniken wie Fotografie, Digital Painting, Collagen/Montagen zusammen.

Die Vielfalt der Themen – Natur, Menschen, Gegenstände, Eindrücke – spiegelt ein bewegtes Leben zwischen Köln, Berlin, Paris und auf Reisen.

Das Erlebte sowie das Geträumte werden festgehalten, thematisiert und im kreativen Prozess so umgesetzt, dass ein neues Bild entsteht, welches für die Betrachter greifbar wird – in einem Mix aus Schwarz-Weiß- und bunten Bildern, aus Stille und Bewegung, Vergangenheit und Zukunft.

Diese Ausstellung wirkt wie eine Reise durch die Zeit und die Welt der Gefühle.

Dosenfutter

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dossenfutter-Köln

Die Verlorene Unschuld.

Durch den Umstand, dass sich das 100 – jährige Jubiläum des ersten Weltkrieges ansteht, greifen wir dies auf, um folgerichtig einzustimmen, dass ein solches Massaker „Blutpumpe“ mit ca. 9 Millionen tote Soldaten sowie zahlreichen Entstellten und Verstümmelten aus unserem kollektiven Gedächtnis nicht getilgt wird.

WarDie Ästhetik und Ehrlichkeit einer unbändigen Brutalität des Krieges erscheint uns jeder Zeit erneut. Die Demaskierung, die durch die Enthüllung allgegenwärtig in unseren Medien präsent ist, ändert unsere ach so gemütliche  europäische Gegenwart nicht im Geringsten.

soldaten-StadteDas 21. Jahrhundert steht daher ganz im aufkommenden Licht des Zitates von
Richard Huelsenbeck “Am Anfang war Data” vom April 1918.
In der Poesie DADA soll daher heute ein Manifest zur Erinnerung aufgerufen werden, um das scheinbar in der Vergangenheit liegende Ereignis dem Vergessen zu entreißen und daran zu erinnern, das sich seitdem nicht viel geändert hat. Schützengräben, Artillerie und Chemiewaffen sind ersetzt worden durch Drohnen, Atomwaffen, Terror und einer weiteren Stufe zur Anonymisierung des Tötens.

soldaten-final-AHugo Ball, der Erfinder des Lautgedichts, die ohrenbetäubende Geräuschkulisse der modernen Welt (in den Schützengräben, in der Großstadt…) und die Verstrickung des Menschen in mechanische Prozesse, hat dies aufgegriffen und in eine Darstellungsform gebracht, die diesem Anliegen gerecht wurde.

Fortsetzung folgt.
Die Idee von DADA lebt auch in unserem Jahrhundert weiter, aber sie unterliegt einer beständigen Transformation und ist allgegenwärtig präsent im Internet, YouTubes, Games und Daily Soaps & Serien (DSDS).

NIX DADer Weltherrschaftspräsident der Erdenländer mit seinen Landes-, Provinz-Stellvertretern, verbreitet das  Manifest der Verharmlosung.  Im Gewirr des irdischen Universums wird der Club des großen Anführers, der als Aufruf  für die Menschheit verstanden werden soll, dem Erdenbewohnern als groβes PLASTO-DIA-DATA-DRAMA wohl bekannt sein.
Im Zentrum der Kommunikationsblase des Internet-Informations-, Daten-, Chaos-Materials, das als papierlose Nullen und Einsen-Datenpaketdemokratie im Netz unermüdlich verteilt wird, ergibt sich die fatale Konsequenz einer scheinbaren Befriedigung ohne Grenzen.
Das allerweltzugängliche Medium hat lediglich die Funktion eines Aufrufgesuchs eines Abrufenden zu dienen, fatale Konsequenz ist die totale Speicherung von allem, was digital erfasst werden kann.

Das Drama hat somit seinen Lauf genommen.
Die eigene Polemik steht dabei auf einem Überzieher in einem Holzgerüst.

Aktivitäten sind vorerst ausgeschlossen, verharren darf er, in dem er sein ausgeschnittenes fragmentiertes dilettantisches Ansichten-Haus mit einer künstlerischen Anklage versieht, die sich als Oberflächlichkeit in einem Sekundenrausch darstellt, sich wiedersprechend verkrampft, verweigernd,  und sich in einem Idiom der Inkonsequenz windet.

Das Prinzip des “März”, das als entmaterialisiertes Kunstwerk seine traditionellen Wurzeln nicht verloren hat, kann als Weltbild verstanden werden, als Synonym für die Bilder der reinen Nichtkunst, die als übergeleitete Provokation für das wirkliche “Nichts” stehen.

Eine Deutung dieser Konstruktion, die auf organischen metaphysischen Extrakten aufgebaut ist, fällt in einem Rhythmus, dessen Bilder zusammengefügte Formelemente ergeben.
Die Fragmente dieser Konstruktionen postulieren sich in surrealistischen Bildobjekten.

Antennen-1Diese farbigen Datensalatbildproduktionen werden als Abbilder für die alltäglichen wiederkehrenden Bitablagedatenstrukturen im ausgeweiteten Nirwana der Informationsinhalte des Internets vorgehalten. Diese Datensalatinformationsmanipulationsbilder werden vom Betrachter als Reproduktionen von bereits bestehenden Bildern ohne jeglichen Inhalt als Beweis für die Nutzlosigkeit und Sinnentleerung wahrgenommen.

Kunst hat mit Geschmack nichts zu tun,
Kunst ist nicht da, dass man sie schmeckt
” (Max Ernst)

CARBONNAGE HASARD – CHERATTE, Series of 3 images

Title: CARBONNAGE HASARD – CHERATTE Part I

Date: 2013/06
Orginal / individual item Painture,
Dimensions height
120 cm x width 80 cm
For Sale 750 €, Unique

Bild 260

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Title: CARBONNAGE HASARD – CHERATTE Part II
Date: 2013/06
Orginal / individual item Painture,
Dimensions:
height 120 cm x width 80 cm
For Sale 750 €, Unique

Title CARBONNAGE HASARD – CHERATTE Part 2

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Title: CARBONNAGE HASARD – CHERATTE Part III

Date: 2013/06
Orginal / individual item Painture,
Dimensions:
height 120 cm x width 80 cm
For Sale 750 €, Unique

Title CARBONNAGE HASARD – CHERATTE Part 3

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Werksgelände der ehemaligen Schachtanlage Hasard-Cheratte liegt in dem
belgischen Ort Cheratte, südöstlich von Lüttich (Liege). Erbaut wurde die Anlage ca. im Jahre 1860. Der im gemalten Bild dargestellte Förderturm ist aus Beton.

Malakow-Türme von Cheratte, Photographie

“Der sogenannte Malakow-Turm, der als Förderturm fungiert, bestimmt mit seinem
massiven und festungsartigen Erscheinungsbild die gesamte Zechenkulisse.
Der außergewöhnlich wehrhafte Baustil dieser sogenannten Malakow-Türme, die in
der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts auch im Ruhrgebiet auf vielen Bergwerken
errichtet wurden, resultiert von dem einzigartigen Baustil des Forts der Festung
Sewastopol an der Krim, das durch seine massive Bauform lange Zeit als
uneinnehmbar galt”.
Weiterführende informationen: