Titel: Von Ameisen und Würmern, 2020, ST

Von der Aufmerksamkeits-Ökonomie zur desinformierten Gesellschaft?

Die Desinformations-Flut in den Medien, Suchmaschinen und sozialen Netzwerken lässt sich als Ergebnis einer medienökonomischen Entwicklung verstehen. Verantwortlich für eine Verbesserung der Situation sind aber nicht nur die Plattformen, sondern auch das Publikum und die Politik. Warum Europa “Allianzen für die Aufklärung” braucht.

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Walt Whitman: „Wahltag, November 1884“ / „Election Day, November, 1884“

Zitat

Wenn ich, o westliche Welt, deine stärkste Szene
und Aufführung benennen müsste,

Dann wärst du es nicht, Niagara – oder ihr, endlose Prärien –
weder deine riesigen Canyonspalten, Colorado,

Noch du, Yosemite – oder Yellowstone mit seinen spasmisch in den Himmel
schießenden Geysirspalten, auftauchend und wieder verschwindend,

Oder Oregons weiße Bergkegel – oder Hurons mächtiger Seengürtel –
oder der Mississippistrom:

– Die Menschen dieser brodelnden Halbkugel, wie jetzt, würde ich nennen –
die stille kleine Stimme, die zitternde – Amerikas Wahltag.

(Das wichtigste nicht der Gewählte – der Akt die Hauptsache,
die Wahl alle vier Jahre,)

Die Strecke von Nord nach Süd aufgerufen – Meerkante und Binnenland –
von Texas bis Maine – die Prärie-Staaten – Vermont, Virginia, Kalifornien,

Der letzte Stimmzettelregen von Ost nach West – das Paradox und der Konflikt,

Die unzähligen Schneeflocken fallen – (ein schwertloser Konflikt,

Doch wichtiger als alle Kriege Roms im Altertum oder die modernen Napoleons:)
die friedliche Wahl aller,

Ob gute oder böse Menschen – sie heißt Zwielichtige, Abschaum willkommen:

– Schäumt und fermentiert der Wein? er dient der Reinigung –
wenn das Herz japst, glüht das Leben:

Diese Sturmböen und Winde tragen kostbare Schiffe dahin,

Blähten die Segel von Washington, Jefferson, Lincoln.

Aus dem Amerikanischen von Jürgen Brôcan.

***

Eine Serie von 15 Bildern zu dem Thema: Digital Humans, der Mensch im Mittelpunkt der Digitalisierung.

Digital Human:

Der Mensch im Mittelpunkt der Digitalisierung. Die Bilder sind in 3D erstellt und somit ein Abbild der zukünftigen digitalen Welt.

Human Resources 4.0. Welchen Stellenwert und Rolle nimmt der Mensch in einer digitalisierten Arbeitswelt ein?

Ich fühle, also bin ich? | Theologischer Ausblick

http://theologischer-ausblick.com/grau-hypermoral-lust-empoerung

Hypermoral

In unserer postreligiösen Gesellschaft ist das Moralin zum Religionsersatz mutiert. Oder mit etwas mehr Charme und an Anlehnung an das Titelbild formuliert: Hypermoral ist der menschlich-sakrale Zeigefinger in der Wunde des Kränkungsfetischismus. „Wir leben im Zeitalter der Hypermoral.“ Mit diesem Postulat beginnt das jüngste Buch des Essayisten Alexander Grau, Jahrgang 1968. Hier beschreibt ein deutscher Philosoph, der über Hegels Erkenntnistheorie promovierte, den zum neuen Lifestyle gewordenen Moralismus. Man echauffiert sich heutzutage nicht, wie noch die Großelterngeneration, über den verloren gegangenen Anstand, über die unerzogenen Kinder des Nachbarn oder über Tattoos, sondern über Umweltsünder, Sexisten, Atomkraft und Kritiker der uneingeschränkten Migration. Wer diesen gängigen moralischen Wertevorstellungen widerspricht, dem droht soziale Ächtung und Aberkennung seiner persönlichen Urteilskraft. Weiterlesen:

Ich fühle, also bin ich?

SCORE – Autor Martin Burckhardt und Verleger Wolfgang Ferchl im Gespräch

Score – Wir schaffen das Paradies auf Erden Roman/Knaus Verlag.
Weitere Infos auf der offiziellen Homepage: http://www.score-project.de In einer nicht allzu fernen Zukunft:

Regierungen sind abgeschafft, Geld, Gewalt, Krankheiten, Umweltverschmutzung, Ungerechtigkeit ebenso. Nollet heißt das Unternehmen, das Glück für alle garantiert. Aber noch gibt es die „Zone“, wo ein erbarmungsloser Überlebenskampf tobt. Zwischen Utopie und Dystopie entwirft Martin Burckhardt mit dieser fundierten „Social Fantasy“ eine Gesellschaft, die uns viel näher ist, als wir denken.

ST, Title  Objekt

Elektromobile Zukunft erleben

Smarter fahren für jedermann

Elektromobilität ist weltweit der Schlüssel klimafreundlicher Mobilität. Der Betrieb von Elektrofahrzeugen erzeugt insbesondere in Verbindung mit regenerativ erzeugtem Strom deutlich weniger CO2. Zusätzlich können Elektrofahrzeuge mit ihren Energiespeichern die Schwankungen von Wind- und Sonnenkraft künftig ausgleichen und so den Ausbau und die Marktintegration dieser unsteten Energiequellen unterstützen.

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Better Than Us, ein Film über Roboter

Die SciFi-Serie Better Than Us spielt in einer nicht mehr allzu weit entfernten Zukunft – im Jahre 2029. Androiden, zumeist „Bots“ genannt, sind zum Alltag geworden und in alle Bereiche des menschlichen Lebens eingedrungen. Sie helfen Kinder großzuziehen, als persönliche Fahrer oder als Sicherheitskräfte zu arbeiten. Für die meisten Menschen sind Roboter einfach seelenlose Maschinen für Routinearbeiten. Doch trotzdem sind sie auch zu Emotionen fähig.

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CowSpiracy, Kip Andersen

Cowspiracy: The Sustainability Secret is a groundbreaking feature-length environmental documentary following intrepid filmmaker Kip Andersen as he uncovers the most destructive industry facing the planet today – and investigates why the world’s leading environmental organizations are too afraid to talk about it.

Animal agriculture is the leading cause of deforestation, water consumption and pollution, is responsible for more greenhouse gases than the transportation industry, and is a primary driver of rainforest destruction, species extinction, habitat loss, topsoil erosion, ocean “dead zones,” and virtually every other environmental ill. Yet it goes on, almost entirely unchallenged.

As Andersen approaches leaders in the environmental movement, he increasingly uncovers what appears to be an intentional refusal to discuss the issue of animal agriculture, while industry whistleblowers and watchdogs warn him of the risks to his freedom and even his life if he dares to persist.

As eye-opening as Blackfish and as inspiring as An Inconvenient Truth, this shocking yet humorous documentary reveals the absolutely devastating environmental impact large-scale factory farming has on our planet, and offers a path to global sustainability for a growing population.

Source: http://www.cowspiracy.com/facts

100 Jahre Bauhaus Dessau

ST, 2019, Title: 100 Jahre Bauhaus

Das Staatliche Bauhaus, inzwischen meist nur Bauhaus, wurde 1919 von Walter Gropius in Weimar als Kunstschule gegründet. Nach Art und Konzeption war es damals etwas völlig Neues, da das Bauhaus eine Zusammenführung von Kunst und Handwerk darstellte. Das historische Bauhaus stellt heute die einflussreichste Bildungsstätte im Bereich der Architektur, der Kunst und des Designs im 20. Jahrhundert dar.

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Neurotechnologie: Brauchen wir neue Menschenrechte?

ST, 2019, Title: Primitive eye catcher

Rasante Fortschritte in vielen Bereichen der Technologie machen es nötig, Rechte neu zu definieren und Gesetze neu zu schreiben, die klären, was erlaubt und was unangemessen ist. Anstatt auf neue Herausforderungen  nur zu reagieren, sollten wir uns frühzeitig überlegen, welche Rahmenbedingungen wir für neue Technologien schaffen. Anne Korn über die Notwendigkeit, die Menschenrechte angesichts zu erwartender neurotechnologischer Fortschritte zu erweitern.

„If in the past decades neurotechnology has unlocked the human brain and made it readable under scientific lenses, the upcoming decades will see neurotechnology becoming pervasive and embedded in numerous aspects of our lives and increasingly effective in modulating the neural correlates of our psychology and behavior“.

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Coexist with humans (10) die diskriminierende KI

ST, 2019, Title: Coexist with humans (10)

Die Diskussion um diskriminierende KI – und was wir von ihr lernen können

Die rassistische, sexistische, psychopathische KI – manifestieren sich in einer Technologie, die unser Leben eigentlich verbessern sollte, die Schattenseiten unserer Gesellschaft? Ist KI nun eine Möglichkeit, menschliche Irrationalität, vorherrschende Ungleichheit und Vorurteile zu reduzieren – oder potenziert sie sie stattdessen?

Vor einigen Monaten tauchte Norman auf. Norman behauptet, ein Psychopath zu sein. Während sein Kollege auf Rohrschachtests eine Hochzeitstorte sieht, sieht er, wie ein Mann in eine Teigmaschine fällt oder auf offener Straße erschossen – Brutales, um es kurz zu fassen. Norman ist kein Mensch; Norman ist der Name einer KI, die mit Fotos eines Reddit Threads trainiert wurde und dann angeben sollte, was sie auf Fotos des Rohrschachtests sieht. Es ist unklar, ob wir Norman irgendwie witzig finden oder ihn als Symbol für die Risiken und Gefahren halten sollten, die KI birgt. Bei anderen Meldungen ist es eindeutiger: Es ist letzteres. In letzter Zeit machte Gesichtserkennungssoftware von IBM, Face++ oder Microsoft Schlagzeilen: Weil sie hellhäutige Männer wesentlich besser erkennt, als Frauen mit dunklerer Hautfarbe. Eine rassistische KI? Das ist dabei kein Einzelfall: Die Software COMPAS, die die Wahrscheinlichkeit eines kriminellen Rückfalls voraussagen soll, beschreibt afroamerikanischen Häftlingen mehr als doppelt so häufig fälschlicherweise als Hochrisikofälle. Chatbots, wie Tay von Microsoft, verleugnen auf twitter den Holocaust. Immer lauter, immer häufiger wird der Vorwurf der diskriminierenden Systeme ausgesprochen. Doch handelt es sich dabei wirklich um diskriminierende Technologie? Ist es einer Technologie möglich, sexistisch, rassistisch, extremistisch zu sein? Und wie sollen wir als Gesellschaft damit umgehen?

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Coexist with humans (8)

ST, 2019, Title: Coexist with humans (8)

Der Gottesalgorithmus?

Gott wohnt in Brüssel.“ Er lebt dort mit seiner Frau und seiner Tochter. Von einem großen Computer aus verfasst er die Gebote und verwaltet das Leben der Menschen. Dies zumindest lässt der Film „Das brandneue Testament“ glauben. Mit dem technischen Fortschritt erweitern sich auch die Möglichkeiten der Suche nach dem Göttlichen, dem spirituellen Kern der Dinge. Darum haben wir uns auf eine digitale Reise zum Sinn des Lebens gemacht.

Alles ist relativ „göttlich“

Hoch oben auf dem Olymp, da sollen sie regieren, die Götter. In Walhalla feiern sie große Feste oder schicken Plagen aus den Tiefen der Erde. Menschen sind auf den Olymp gestiegen, drangen immer tiefer zum Erdkern vor, die Welt war nicht genug. „Ich bin durch den Weltraum geflogen, aber Gott habe ich dort nicht gesehen“, konstatierte der sowjetische Kosmonaut Juri Gagarin als erster Mensch im All. Vielleicht suchen wir aber an den falschen Stellen. Denn was ist das „Göttliche“, was ist der Kern, der die Welt im innersten zusammenhält?

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Coexist with humans (7)

Bild

Medizinrobotik – neue Assistenten im Krankenhaus

Rollwagen schieben war gestern – Der Transportroboter

ST, 2019, Title: Coexist with humans (7)

Ein System, was in vielen deutschen Krankenhäusern schon seit einigen Jahren installiert ist, ist das der Transportroboter. Diese erleichtern vielfältig den Klinikalltag. Besonders in großen Kliniken, wo lange Wege zu beschreiten sind, sind sie wertvolle „Arbeitskräfte“. Die Roboter wirken auf den ersten Blick unscheinbar. Sie sind kniehoch und etwa 1,5 m lang. Doch für ihre Aufgabe sind sie perfekt. Sie können Container mit steriler Wäsche transportieren ohne dass die Gefahr besteht, dass diese dabei mit Keimen in Kontakt kommt. Genauso können sie infektiöse Abfälle ohne Ansteckungsrisiko entsorgen. Vor allem werden diese automatisierten Mitarbeiter jedoch in der Essenversorgung eingesetzt. Tausende Mahlzeiten werden täglich von ihnen auf die Stationen gebracht. Oft wird das Essen dort von den Pflegekräften entgegengenommen und an die Patienten verteilt. Es gibt sogar schon Systeme, in denen die Roboter auch diese Aufgabe übernehmen. Diese speziellen automatisierten Helfer fahren nah an die Betten und die Patienten können sich ihre Mahlzeit selbst entnehmen. Damit hier die individuellen Speisepläne nicht durcheinander geraten, sind die Geräte so programmiert, dass sie an jedes Bett genau das Gericht liefern, was für diesen Patienten vorgesehen ist.

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Coexist with humans (6)

ST, 2019, Title: Coexist with humans (6)

Auf dem Weg nach Robonien – Besserer Mensch oder perfekte Maschine?

“Roboter, der metallene Traum der Menschheit: Intelligente Geschöpfe, erschaffen durch unsere Hand. Sie interagieren mit uns, arbeiten für uns, bedienen und fahren uns. Doch zwischen maschineller Automatisierung und sozialer Roboterarbeit stolpern wir über unsere ethischen Wertvorstellungen. Wo soll die Reise also hinführen, zum besseren Menschen oder zur perfekten Maschine?

Längst sind die Zukunftsphantasien früher Science-Fiction Klassiker technische Realität geworden. Roboter sind fester Bestandteil industrieller Produktionsmechanismen, drehen als automatisierte Staubsauger ihre Bahnen in unseren Wohnzimmern, kümmern sich um den Rasen oder spielen in der FIRA-Roboterfußballweltmeisterschaft um den Sieg. Doch wie geht die Entwicklung weiter und welche Lebensbereiche werden Roboter in Zukunft erobern? Und welche Regeln müssen wir im Umgang mit Robotern etablieren?

  1. Ein Roboter darf kein menschliches Wesen (wissentlich) verletzen oder durch Untätigkeit gestatten, dass einem menschlichen Wesen (wissentlich) Schaden zugefügt wird.
  2. Der Roboter muss den ihm von einem Menschen gegebenen Befehlen gehorchen – es sei denn, ein solcher Befehl würde mit Regel eins kollidieren.
  3. Ein Roboter muss seine Existenz beschützen, solange dieser Schutz nicht mit Regel eins oder zwei kollidiert
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Coexist with humans (5)

ST, 2019, Title: Coexist with humans (5)

Pfleger, Butler, Gouvernante: Humanoide Roboter in der Altenpflege

“Der humanoide Roboter Pepper soll im Herbst 2017 in einem Schweizer Pflegeheim die Arbeit der Altenpfleger aktiv unterstützen, indem er eine Reihe von leicht ausführbaren Aufgaben übernimmt und somit eine Entlastung für Personal und Pflegebedürftige darstellt. Als humanoider Roboter besitzt Pepper ebenfalls die Fähigkeit, auf emotionaler Ebene mit den Pflegebedürftigen zu interagieren. Damit kann er theoretisch direkten Einfluss auf die Entscheidungen der mit ihm interagierenden Menschen ausüben. Ist das ethisch vertretbar und welche Risiken birgt die Integration eines humanoiden Roboters in den Alltag?


Wer ist Pepper?

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Coexist with humans (4)

ST, 2019, Title: Coexist with humans

Ungewisse Zukunft: Wie verändern Roboter unser Leben

“Sie sprechen viele verschiedene Sprachen, können Daten auswerten, stabile Prognosen aufstellen, Emotionen simulieren und diese auch in Menschen erwecken – humanoide Roboter. Ob als Assistenten bei der Kindererziehung, der Altenpflege, dem Hotelempfang oder einfach als Alltag-Simplifizierer, sie scheinen allmählich Einzug in unser Leben zu nehmen. Werden humanoide Roboter in Zukunft nicht mehr aus unserem Alltag wegzudenken sein?

“Am Schluss werden wir alle erkennen, dass jeder von uns ein ‘Algorithmus’ ist.”


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Titel: Moral Teaching, 2018

Titel: Moral Teaching, 2018

Der Wiederspruch feiert sein Jubiläum in den sozialen Medien. Das Monster lebt. Soziale Beziehungsnetzwerke verselbstständigen sich in einen verstörenden, finsteren Ort. Die Abgründe der menschlichen Existenz haben einen passenden Zufluchtsort für Kommentare, Beleidigungen, Mobbing, Lügen, Wahrheiten, Verschwörungen und Informationen gefunden. Soziale Medien, der beständige Kampf gegen die ständige Ablenkung Überall sieht man heute Leute, die auf ihr Mobiltelefon oder ähnliche Geräte starren. Die Zeit ist gekommen für Kannibalen.

Mediennutzung in sozialen Netzwerken: Die wichtigsten Marketing Studien für 2017

Wohnungsverbote in Deutschland für belastete Innenstädte, kein Zurück mehr für Mieter und Eigentümer!

Erst der Dieselskandal im Jahr 2017/2018 und jetzt das Wohnverbot in Düsseldorf, Hamburg, Berlin, Köln und Stuttgart.

Das Bundesverwaltungsgericht hält Wohnverbote grundsätzlich für zulässig in dem neuen Gerichtsbeschluss. Nachdem Fahrverbote in den belasteten Innenstädten zu keiner spürbaren Entlastung der Emissionswerte führten, ist ein Wohnungsverbot in diesen Gebieten unumgänglich. Wohnverbote sind demnach als letztes Mittel zulässig, um die Bewohner zu schützen. “Die Zeit drängt” sagte Merkel.

Pauschale Wohnverbote sollen vermieden werden

BERLIN Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat nach dem Leipziger Wohnverbot-Urteil Gespräche mit den Kommunen angekündigt und zugleich Sorgen vor schweren Konsequenzen für alle Mieter und Wohnungsbesitzer zu zerstreuen versucht. “Es geht um einzelne Städte, in denen muss noch mehr gehandelt werden, aber es geht wirklich nicht um die gesamte Fläche und alle Mieter und Wohnungsbesitzer in Deutschland” sagte Merkel in einem Statement. “Wer jetzt die rechtlichen Handlungsoptionen hat, das müssen wir prüfen.” Der Bund werde deshalb mit den Kommunen und Ländern sprechen.

Fonds bei erstem Wohnverbotsgipfel beschlossen

Merkel betonte, viele der jetzt betroffenen Städte hätten “nicht so sehr große Überschreitungen der Grenzwerte”. Hier spiele auch die Verhältnismäßigkeit eine Rolle. Es gebe einige Städte, die besondere Probleme hätten, und hier müsse man sich “gesondert anschauen, wie und auf welche Weise” gehandelt werden müsse.

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Demokratie 4.0: Chatbots und Big Data bei Wahlen nutzen

Link

“Künstliche Intelligenz und Big Data verschaffen Unternehmen bei komplexen Sachverhalten den nötigen Durchblick und assistieren beim Treffen von Entscheidungen. Die Kommunikation zwischen Unternehmen und Kunden wird durch Chatbots unterstützt. Dieselben Dienste könnten die Technologien auch für den Bürger leisten – beispielsweise bei künftigen Wahlen.

Soziale Netzwerke, Social Bots, Big Data – spätestens bei der letzten US-Präsidentschaftswahl wurde deutlich, dass der digitale Wandel auch vor politischen Prozessen nicht Halt macht. Durch den technologischen Fortschritt ist das Manipulationspotential bei Wahlen massiv gestiegen. Professor Philip Howard von der Oxford University spricht hier von „computational propaganda“. Trotz dieser neuen Gefahren ist es wichtig zu sehen, dass die Digitalisierung auch enorme Chancen mit sich bringt. Durch Chatbots und Big Data kann die Informationslage bei Wahlen deutlich verbessert werden.

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Der unentschlossene Wähler

Three for one

 

Der TV-Spot zur Bundestagswahl 2017

Am 24. September wählt Deutschland einen neuen Bundestag.
Mehr als 60 Millionen Einwohner werden aufgerufen, ihre Stimme abzugeben.

Die Werbespots der Parteien sind eines der wichtigsten Mittel der Wahlkampagne im Fernsehen: die Spots werden von den Parteien selbst produziert!

Einen kräftigen Schub für den Endspurt im Wahlkampf. Die Wahlspots werfen die Frage auf, ob es sich bei ihnen um ernst gemeinte Werbung handelt oder um Satire.
Was bleibt, die Kunst zu reden ohne etwas zu sagen.

Lettre ouverte au Ministère de l’Education nationale

Ministère de l’Education nationale,

Monsieur Jean-Michel Blanquer, Ministre de l’Education nationale,

Madame Frédérique Vidal, Ministre de l’Enseignement supérieur et de la Recherche,

Je souhaiterais, par la présente, vous faire part de quelques constats regrettables relatifs au fonctionnement de votre administration / vos administrations.

Vivant en Allemagne, ces dysfonctionnements me sont apparus d’autant plus évidents que le métier d’enseignant y fait l’objet d’un plus grand respect qu’en France et que les salaires y sont beaucoup plus valorisants. L’Education nationale manque cruellement de professeurs en raison vraisemblablement de l’absence d’attractivité d’une profession dévalorisée, alors il serait logique de tout mettre en place pour motiver les agents. Malheureusement ce n’est pas le cas, bien au contraire.

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