Grodek (1914) – le testament poétique de Georg Trakl

Lectures de textes poétiques de la Frühe Moderne 1890-1930

Le problème d’interprétation de “l’hermétisme” de la poésie moderne
Grodek (1914) – Georg Trakls poetisches Testament.
Das Interpretationsproblem des ,Hermetismus‘ in der modernen Dichtung
Grodek (1914)—Georg Trakl’s Poetic Testament.

Résumé 

The Interpretation Problem of ‘Hermetism’ in Modern Poetry
Lectures de textes poétiques / Modellanalysen zur Lyrik

Georg Trakl est l’un des auteurs germanophones qui a fortement sollicité la recherche, ce qui s’explique par sa personnalité de “poète maudit” et sa biographie mouvementée, mais aussi sa poésie novatrice, d’ailleurs considérée comme première poésie “expressionniste” et souvent qualifiée d’“hermétique”. Face à une telle écriture poétique, la question de l’interprétation se pose d’autant plus. Comment aborder un poème dont la caractéristique principale n’est autre que l’emploi d’images lourdement chargées de symboliques, pour ne pas dire de “chiffres” ? Cette étude s’appuie sur la théorie du lyrisme de Dieter Lamping qui s’interroge sur la manière dont on doit aborder la poésie et critique de nombreuses théories qui, selon lui, n’ont plus pour objet principal l’œuvre littéraire, mais bel et bien leur propre contenu, soit la théorie pure. Pour Lamping, c’est la poésie moderne s’affranchissant des codes esthétiques qui définissaient la poésie classique et traditionnelle, qui permet de mettre les théories littéraires à l’épreuve puisque désormais ces dernières ne peuvent plus être fondées sur des caractéristiques formelles et des codes esthétiques, mais doivent chercher plus loin. C’est précisément ce qui est le propre de la poésie, indépendamment des codes esthétiques employés et des sujets abordés.
 

POUR CITER CET ARTICLE

Référence papier

Natalia Teuber-Terrones, « Grodek (1914) – le testament poétique de Georg Trakl », Recherches germaniques, HS 14 | 2019, 127-142.

Référence électronique

Natalia Teuber-Terrones, « Grodek (1914) – le testament poétique de Georg Trakl », Recherches germaniques [En ligne], HS 14 | 2019, mis en ligne le 11 juillet 2019, consulté le 12 septembre 2019. URL : http://journals.openedition.org/rg/1357 ; DOI : 10.4000/rg.1357

Georg Trakl

Porträt “Georg Trakl”, ST, 2017

“Georg Trakl war ein österreichischer Dichter des Expressionismus mit starken Einflüssen des Symbolismus. Eine eindeutige Zuordnung seiner poetischen Werke zu einer der annähernd gleichzeitigen Strömungen der Literaturgeschichte des 20. Jahrhunderts ist aber nicht möglich”.

QUELLE https://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Trakl

Tag des Baumes

Kurzmitteilung

Park Villa Hügel, Essen, 2016

Titel “Der Baum” 2016, Format bis 1,5 x 3,75 Meter, AluDibond.

Tag des Baumes

Der internationale Tag des Baumes geht auf Aktivitäten des amerikanischen Journalisten Julius Sterling Morton zurück. 1872 beantragte er bei der Regierung von Nebraska die Arbor Day-Resolution, die binnen 20 Jahren in allen Bundesstaaten der Vereinigten Staaten angenommen wurde. Ursprünglich am 10. April werden seither Bäume gepflanzt. Der Tag des Baumes wird jedes Jahr im April mit Feierstunden begangen und soll die Bedeutung des Waldes für den Menschen und die Wirtschaft im Bewusstsein halten.

Der Tag des Baumes wurde am 27. November 1951 von den Vereinten Nationen beschlossen. Der deutsche „Tag des Baumes“ wurde erstmals am 25. April 1952 begangen. Bundespräsident Theodor Heuss und der Präsident der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Bundesminister Robert Lehr, pflanzten im Bonner Hofgarten einen Ahorn. In Deutschland wirbt der Naturschutzbund Deutschland am Tag des Waldes für seine Aktion „Wald-Pate“ um die Urwälder bzw. urwaldnahen Relikte in Deutschland zu schützen.

Quelle: Wikipedia


Georg Trakl

Die schöne Stadt

Alte Plätze sonnig schweigen.
Tief in Blau und Gold versponnen
Traumhaft hasten ernste Nonnen
Unter schwüler Buchen Schweigen.

Aus den braun erhellten Kirchen
Schaun des Todes reine Bilder,
Großer Fürsten schöne Schilder.
Kronen schimmern in den Kirchen.

Rösser tauchen aus dem Brunnen.
Blütenkrallen drohn in Bäumen.
Knaben spielen wirr von Träumen
Abends leise dort am Brunnen.

Mädchen stehen an den Toren,
Schauen scheu ins farbige Leben.
Ihre feuchten Lippen beben
Und sie warten an den Toren.

Zitternd flattern Glockenklänge,
Marschtakt hallt und Wacherufen.
Fremde lauschen auf den Stufen.
Hoch im Blau sind Orgelklänge.

Helle Instrumente singen.
Durch der Gärten Blätterrahmen
Schwirrt das Lachen schöner Damen.
Leise junge Mütter singen.

Heimlich haucht an blumigen Fenstern
Duft von Weihrauch, Teer und Flieder.
Silbern flimmern müde Lider
Durch die Blumen an den Fenstern.

Gedichte von Georg Trakl

Link

Georg Trakl (* 3. Februar 1887 in Salzburg; † 3. November 1914 in Krakau, Galizien) war ein österreichischer Dichter des Expressionismus mit starken Einflüssen des Symbolismus.

“Im August 1914 brach der Erste Weltkrieg aus. Trakl wurde als Militärapotheker ins Heer einberufen. Er erlebte die Schlacht bei Grodek mit. Dabei hatte er fast einhundert Schwerverwundete unter schlechten Bedingungen allein und ohne zureichendes Material zu versorgen. Zwei Tage und zwei Nächte arbeitete er in dem Lazarett, das später in der Presse als eine der „Todesgruben von Galizien“ bezeichnet wurde.

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