Titel: Und besudelt mit der Schuld derjenigen, die dieses Verbrechen begangen

Titel: Und besudelt mit der Schuld derjenigen, die dieses Verbrechen begangen, 2023, ST

Das Göttliche ist Gottes Sache, das Menschliche Sache >>des Menschen<<
Max Stirner

PhilosophieWer Frieden will, rüste zum Krieg

„Angesichts von Putins Krieg ist es hochaktuell, über die Ursachen von Krieg und die Bedingungen für Frieden nachzudenken und sich mit dem Friedens-Philosophen Raymond Aron (1905-1983) zu beschäftigen. Zu Gast in der Sendung: Jean-Vincent Holeindre, Professor für Politik, Paris; die Soziologin und Politologin Dominique Schnapper, Tochter von Raymond und Suzanne Aron.

Warum kommt es zum Krieg? Strebt die Geschichte in Richtung des notwendigen Fortschritts oder kollidiert sie mit der Realität des Krieges? Was ist der beste Rahmen für Frieden? Damit beschäftigte sich der Philosoph Raymond Aron (1905-1983). Angesichts eines erneuten Krieges in Europa ist es hochaktuell, über die Ursachen von Krieg und die Bedingungen für Frieden nachzudenken.
Raymond Arons Denken ist vor allem eine Philosophie der Geschichte. Wenn sich Aron zufolge die internationalen Beziehungen aus den Kräfteverhältnissen zwischen den Staaten ergeben, ist dann sein „Realismus“ der beste Rahmen für eine überzeugende Hoffnung auf Frieden?
Zu Gast in der Sendung ist heute unter anderem Jean-Vincent Holeindre. Er hat an der Ecole des hautes études en sciences sociales (EHESS) promoviert und wurde anschließend als Professor für Politikwissenschaften an der Universität Paris II agregiert.
Zu seinen jüngsten Veröffentlichungen zählen: „Annuaire français de relations internationales“ (Mitherausgeber: J. Fernandez, 2021); „La ruse et la force. Une autre histoire de la stratégie“ (2017); „Ethics of war and peace revisited“ (mit D. Brunstetter, 2017).
Außerdem in der Sendung: Die Soziologin und Politologin Dominique Schnapper. Sie ist die Tochter von Raymond und Suzanne Aron; Dominique Schnapper ist Studiendirektorin an der Ecole des hautes études en sciences sociales (EHESS) sowie Präsidentin des Museums für Kunst und Geschichte des Judentums und des Institut d’études avancées de Paris. Von 2001 bis 2010 war sie Mitglied des Verfassungsrates (Conseil constitutionnel). Sie leitet den Weisenrat Laizismus (Conseil des sages de la laïcité).
Zu ihren jüngsten Veröffentlichungen zählen: „La citoyenneté à l’épreuve. La démocratie et les juifs“ (2018) ; „Puissante et fragile, l’entreprise en démocratie“ (mit Alain Schnapper, 2020); „Temps inquiets. Réflexions sociologiques sur la condition juive“ (2021)“. Quelle: arte, Frankreich 2022

https://www.arte.tv/de/videos/104466-013-A/philosophie/

Schöne Weihnachtsfeiertage und einen guten Rutsch in das neue Jahr 2023

Einige Zeit ist mal wieder vergangen, es gab Höhen und Tiefen, wie jedes Jahr, eigentlich nichts Ungewöhnliches. Jedenfalls wird jetzt in kürze ein neues Buch mit 365 neuen unbeschrieben Seiten aufgeschlagen.
Aus diesem Grund wünsche ich euch Zuversicht für das neue Jahr, viel Glück und Gesundheit.

Euer ST

Grinsekatze

Alice irrt durch den Garten der Königin und trifft die Grinsekatze:

„Würdest Du mir bitte sagen, welchen Weg ich einschlagen muss?“, fragt Alice.
„Das hängt in beträchtlichem Maße davon ab, wohin du gehen willst“, antwortete die Katze.
„Oh, das ist mir ziemlich gleichgültig“, sagte Alice.
„Dann ist es auch einerlei, welchen Weg du einschlägst“, meinte die Katze.
„Hauptsache, ich komme irgendwohin“, ergänzte Alice.
„Das wirst du sicher, wenn du lange genug gehst“, sagte die Katze.

Digital Art Work, 2022 ST

All Your Base

Die Projektionen der AYB die auf der Fassade der Liebig 257 zu sehen waren nutze ich zur Inspiration. Ich entschied mich drei ausgewählte Fotos zu verwenden, die ich gemacht hatte, um damit weiter zu arbeiten. Die Idee die Zahl 3 weiter zu verwenden um diese über drei Themenfelder Thematisch aufzugreifen, entstand am Anfang des Projektes und führte zu dem folgenden Konzept, dass ich in den nächsten Wochen weiterverfolgen werde. Die Bilder werden nach und nach auf diesem Blog, und auf Instagram gezeigt.

  • Abstrakte Interpretationen ohne die Darstellung des Gebäudes, basierend auf Farben und Formen
  • Digitales Painting, mit Stilmitteln des Expressionismus
  • Grafiken in Schwarz-Weiß

Es entstand noch das folgende Plakat um den Bezug zu dem AYB Workshop herzustellen der mir als Quelle diente für das Digital Painting, nicht interaktiv, sondern als Image in einer  Dimension.

Title: Köln am Rhein

ST, 2022 Format 50×60 cm, gerahmt.

Fahrt über die Kölner Rheinbrücke bei Nacht von Ernst Stadler

Der Schnellzug tastet sich
und stößt die Dunkelheit entlang.
Kein Stern will vor. Die ganze Welt ist nur ein enger,
nachtumschienter Minengang,
Darein zuweilen Förderstellen
blauen Lichtes jähe Horizonte reißen: Feuerkreis
Von Kugellampen, Dächern, Schloten,
dampfend, strömend … nur sekundenweis …
Und wieder alles schwarz.

Als führen wir ins Eingeweid der Nacht zur Schicht.
Nun taumeln Lichter her … verirrt, trostlos vereinsamt …
mehr … und sammeln sich … und werden dicht.
Gerippe grauer Häuserfronten liegen bloß,
im Zwielicht bleichend, tot –
etwas muß kommen … o, ich fühl es schwer
Im Hirn. Eine Beklemmung singt im Blut.

Dann dröhnt der Boden plötzlich wie ein Meer:
Wir fliegen, aufgehoben,
königlich durch nachtentrissne Luft, hoch übern Strom.
O Biegung der Millionen Lichter, stumme Wacht,
Vor deren blitzender Parade
schwer die Wasser abwärts rollen.

Endloses Spalier, zum Gruß gestellt bei Nacht!
Wie Fackeln stürmend! Freudiges!
Salut von Schiffen über blauer See! Bestirntes Fest!
Wimmelnd, mit hellen Augen hingedrängt!
Bis wo die Stadt
mit letzten Häusern ihren Gast entläßt.

Und dann die langen Einsamkeiten. Nackte Ufer.
Stille. Nacht. Besinnung. Einkehr. Kommunion.
Und Glut und Drang
Zum Letzten, Segnenden. Zum Zeugungsfest.
Zur Wollust. Zum Gebet. Zum Meer.
Zum Untergang.

Ernst Stadler (* 11.08.1883, † 30.10.1914)

Portfolio and presentation of my digital art work 2022

In this video I would like to introduce you to some pictures and explain the creative process as well as the ideas that led to the picture. Nothing is created by chance alone. Art offers the opportunity to free oneself from everyday life and to open up spaces that would otherwise remain closed. Open the door and let yourself be surprised.

Titel: Dekarbonisierung ST 2022

Das Thema Klimaschutz beschäftigt und betrifft uns alle. Nicht nur die Menschen, sondern alle auf der Erde. Was atmet lebt. »Earth for All«.
Die künstlerische Auseinandersetzung zum Thema Klimawandel ist komplex, vielschichtig und zum Teil geprägt durch unterschiedliche individuelle Wahrnehmungen, Meinungen und Fakten.

Die künstlerische Herausforderung bestand darin, einen Weg zu finden, die zum Teil sichtbaren extremen Auswirkungen des Klimawandels in einem Bild zu postulieren, erfahrbar, sichtbar zu machen. Die Komposition und Struktur des Bildes verfolgte über ein Konzept, das sich aus der Idee entwickelte, die Vernetzung der Themen zum Klimawandel in ihrer Vielschichtigkeit auf der Leinwand über Farben darzustellen. Die Konsequenz, die sich aus dem Konzept und dessen  Überlegungen ergab, führte zu folgender Erkenntnis: nur die Darstellung des Chaos kann dem gerecht werden. Dies spiegelt im wesentlichen die jetzige Situation wider, in der wir uns befinden.

Titel: „Dekarbonisierung“, ST 2022

Titel: Disperative destruktion, 2022, ST

Analyse über unserer verborgenen Identitäten die durch unsere eigene Erfahrung wie ein komplexes Labyrinth auf unser Bewusstsein einwirkt.

Form und Farbe werden durch eine neue Darstellung transformiert und verdichtet. Die Architektur ist ein in sich veränderbares System, dass sich im Urbanen Umfeld durch eine eigene Sprache und architektonischen Ausdrucksmöglichkeiten wieder spiegelt.
Wir laden den Betrachter dazu ein, einen neuen Blickwinkel auf das Urbane Umfeld einzunehmen.